Unser Hausbrot - für Laib und Seele

Unser Hausbrot - für Laib und Seele

Kein Brot schmeckt besser als das Selbstgebackene frisch aus dem eigenen Ofen.
Man weiß genau was drin ist und mit einer gewissen Routine ist es wirklich fix gemacht.
Wir kaufen schon seit mehreren Jahren kein Brot mehr, sondern backen immer selbst.
Dazu benutzen wir frischen Urdinkel, den wir zu Hause in unserer Getreidemühle mahlen.

Nachdem wir einige Getreidearten ausprobiert haben, hat uns der Biourdinkel am meisten überzeugt.

Das Getreide beziehen wir von einem Biohof in den bayerischen Alpen.
Wir kaufen immer gleich einen 25kg Sack, da freut sich der Postbote 😀.

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Unsere Kinder finden es immer total spannend zu sehen, wenn aus den ganzen Getreidekörnern das fertige Mehl aus der Mühle kommt.

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Brot backen ist so einfach!

Wir benutzen zum Backen nur ganz wenige Zutaten, keine Brotmaschine, kein Rührgerät mit Knethaken oder Brotkasten für den Ofen - dafür aber Zutaten aus biologischem Anbau und ohne verdächtiger Zusatzstoffe.

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Brot aus industrieller Fertigung enthält meist Beigaben, wie Emulgatoren, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Stabilisatoren und Unmengen an Salz.

Das ist ganz einfach zu umgehen, indem man zu Hause sein eigenes Brot bäckt.

Mehl, Hefe, Wasser und Meersalz ist alles was man dazu braucht, nach Belieben noch ein paar Saaten und fertig ist ein unwiderstehliches Brot mit knuspriger Kruste.

Brot backen ist nicht kompliziert oder zu zeitaufwendig!

Abzüglich der Gehzeit für den Teig und der Backzeit im Ofen ist das Brot wirklich schnell gemacht.

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Mit einem leckeren Aufstrich, wie unser selbstgemachtes Bärlauchpesto oder einer Salsasauce ein unvergesslicher Genuss.

So, dann wünschen wir gutes Gelingen beim Nachbacken.

Hast Du auch ein Lieblingsbrotrezept?
Wir freuen uns über Deinen Kommentar.

Und hier kommt unser Rezept!

Unser Hausbrot

Unser Hausbrot
  • Autor: go-healthy
  • geschrieben am: 1. Juli 2015
  • Kategorie: Brot
  • Typ: Pflanzlich
  • Zubereitungszeit: 2:00:00
  • Portionen: 2 Brote

Zutaten:

  • 1kg frisch gemahlenen Urdinkel (fast jeder Bioladen bietet die Möglichkeit, dass Getreide frisch mahlen zu lassen)
  • 600ml warmes Wasser
  • 20g frische Hefe
  • Sonnenblumenkerne, Sesam, Kürbiskerne oder Leinsamen nach Belieben zugeben
  • Salz nach Bedarf (am besten Meersalz oder Ursalz verwenden)

So geht es:

  1. Das Getreide am besten frisch mahlen.
  2. Den Würfel Hefe in dem warmen Wasser auflösen.
  3. Salz, Sonnenblumenkerne und Leinsamen zum Mehl geben.
  4. Das Hefewasser zu den trockenen Zutaten geben und mit dem Löffel alles umrühren.
  5. Danach den Teig noch fest durchkneten.
  6. Die geschlossene Schüssel etwa 1-2 Stunden an eine warme Stelle stellen, um den Teig gehen zu lassen.
  7. Den Ofen kurz vorheizen und aus dem Teig je nach Belieben zwei runde oder zwei lange Brote formen. (Ich forme das Brot nur noch, aber knete den Teig nicht mehr durch)
  8. Etwa 10 Minuten bei 120 Grad backen und danach auf 180 Grad hochdrehen und für weitere 25 Minuten backen.
  9. Mit einem Zahnstocher prüfen, ob Teig beim Hereinstecken hängen bleibt (jeder Ofen ist bekanntlich etwas unterschiedlich). Wenn ja, dann noch einige Minuten länger backen.

Tip:

Viele behaupten, das Hefeteig doch viel zu lange dauert.
Bei uns läuft schon am Morgen die Getreidemühle, dann rühre ich den Teig an, das ist ganz schnell gemacht.
So kann er in Ruhe gehen und wenn ich dann das Mittagessen mache, kommt das Brot mit in den Ofen.

Viele backen ihr Brot bei Ober - und Unterhitze.
Ich habe allerdings bei unserem Ofen festgestellt, dass das Brot bei Umluft besser wird.

Eine Schüssel mit Wasser auf dem Boden des Ofens sorgt für eine schöne Kruste.

Wer Lavendel liebt, sollte dieses Brot mal mit einem Teelöffel zerriebener Lavendelblüten backen, einfach köstlich.

Dieses Brot läßt sich auch herrlich in Scheiben geschnitten einfrieren. So kann man gut auf Vorrat backen. Vor Gebrauch nimm eine Stunde vor dem Essen die gewünschte Anzahl Scheiben raus und es schmeckt wie frisch gebacken.

Seit wir jeden Morgen frischen Saft machen, hebe ich den Möhrentrester auf und der kommt dann mit ins Brot.

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